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HOLDEN ist ein Kunstprojekt mitten im Bürgerparkviertel in Darmstadt. Einem von außen betrachtet ansprechenden, modernen, aber aus Sicht der Menschen leblosen Wohnquartier. Leerstände, häufiger Mieterwechsel und Anonymität charakterisieren die Situation. Seit 2006 dient ein leerstehender Laden HOLDEN als Ideenlabor, Veranstaltungsort, Showroom und 'Geschäft' mit Ideen, Wünschen und Visionen. 'Geschäftspartner' sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Bürgerparkviertels und ansässige soziale Einrichtungen z.B. das MigrantInnenbüro, die Ausbildungsstätte für benachteiligte Jugendliche oder eine KITA. Ziel es ist, den gemeinsam bewohnten Ort in einen belebten und bespielten Raum zu verwandeln, einen Raum, der Identität besitzt und Identität zu stiften vermag. WAS WILL HOLDEN? HOLDEN setzt sich mit der Frage auseinander, ob und wie Kunst neue Sichtweisen auf das eigene Lebensumfeld eröffnen kann, die zu veränderten Wahrnehmungs-, Aneignungs- und Ausdrucksformen anregen. Oder vereinfacht gesagt: wie viel Kunst braucht der einzelne Mensch, braucht das Wohnquartier, die Stadt, braucht die Gesellschaft? Was kann und soll Kunst an einem solchen Ort leisten? HOLDEN möchte mit einer unmittelbar erfahrbaren Vermittlung: im Gespräch, durch soziale Interaktion, sinnliche Angebote und spielerische Experimente, unterschiedlichen Menschen aktuelle Kunst nahe bringen und umgekehrt aktuelle Kunst in die Nähe ihres Lebens- und Erfahrungsumfelds bringen. HOLDEN greift Fragen aus der Kunst auf, trägt sie ins Leben und umgekehrt. In Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt soll der Modellcharakter und damit die Übertragbarkeit und überregionale Bedeutung des Projektes sichtbar gemacht werden. WAS MACHT HOLDEN? Innerhalb von 2 Jahren werden Projekte verschiedener Größenordnungen und Formate entwickelt, gezeigt,,vermittelt und öffentlich erörtert. Ob prominente Namen von internationalem Rang oder junge aufstrebende Talente, alle teilnehmenden KünstlerInnen sind eingeladen, sich dezidiert mit der Situation des Bürgerparkviertels, seinen Bewohnern, ihrem sozialen und urbanen Raum zu beschäftigen. Themen, die in diesem Zusammenhang Hauptrollen spielen, sind: 'Arbeit, Essen, Schlafen, Kommunikation'. Kostenlose Workshops für alle Altersgruppen begleiten die Projekte. |
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